Seit gut einem Monat verfolge ich die News zu den aktuell im Trend liegenden Netbooks. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Geräteklasse von Notebooks die sich durch Ihre Maße und Eigenschaften bezüglich der Mobilität auszeichnen. Zu erwähnen wären hier die Displaygröße von bis zu 10“, das Gewicht von ca. einem Kilogramm, die Verfügbarkeit von WIFI und sogar 3G/UMTS/HSDPA und natürlich die Batterielaufzeit. Ein besonderes Merkmal der Netbooks ist auch Ihr Preis mit dem eine ganz neue Käuferschicht angesprochen wird.
Der Hype um die Netbooks begann als Asus vor wenigen Monaten den EEE PC auf den Markt brachte. Der mit einem 7“ Display ausgestattet EEE PC der ersten Generation überzeugte eine Menge von Käufern nicht nur durch die oben bereits beschriebenen Eigenschaften sondern vor allem durch den extrem niedrigen Kaufpreis.
Andere Hersteller erkannten das Potenzial dieses neuen Marktes und begannen ebenfalls mit der Entwicklung eigener Netbooks. Heute sind wir in der Lage zwischen mehreren Geräten in der Preisklasse um 400 Euro wählen zu können. Aktuell geht der Trend zu Geräten mit 9“ bzw. 10“ Displays.
Mit steigender Verfügbarkeit der Modelle muss ich nun also abwägen welches Netbook ich mir in den Nächsten Wochen zulegen werde. Für mich persönlich stehen folgende Kandidaten zur Auswahl:
MSI Wind 100
EEE PC 901 oder 1000H
Acer Aspire One
Das Blog eeepcnews.de hat eine tolle deutschsprachige Übersicht erstellt und ist eine gute Quelle für Neuigkeiten und Fakten zu diesem Thema.
Zwischen den drei Kandidaten werde ich mich entscheiden müssen. Der MSI Wind (in Deutschland auch von Medion als Akoya Mini vertrieben) ist hier ganz klar mein Favorit.
Das größte Problem bei diesen oben genannten Netbooks ist zurzeit ihre Verfügbarkeit und vor allem die Variante des mitgelieferten Akkus. Einige der drei Netbooks werden zurzeit nur mit einem 3 Zellen Akku verkauft was sich extrem negativ auf die Laufzeit auswirkt. Mit einem 3 Zellen Akku ist von einer Laufzeit von max. 2,5 Stunden auszugehen. Nicht gerade berauschend für ein ultramobiles Notebook.
Es lässt sich also für mich erst einmal feststellen, dass ich noch einige weitere Wochen ausharren muss bis sich die Lage auf dem Markt entspannt bevor ich bei einem der oberen genannten Netbooks zuschlage.